Kritiken

Photo Frederic Weiss Knitter ©Eric Mahoudeau

Der Tagesspiegel (09/2008) Und so blätterte er ... leichtfingrig, mitunter auch harten Anschlags, ein Kompendium voller kontrapunktischer Schönheiten, harmonischer Gestaltsumwandlungen und melodischer Erfindungen auf. Manche Variation geriet gar in die Nähe von Mozarts verträumter Innigkeit, von Beethovens Temperamentsausbrüchen oder Schumanns melancholischen Eingebungen. Für Bach-Authentizität bürgte, dass er alle notierten Wiederholungen spielte. ... Der Beifall geriet heftig.
Peter Buske

EL NORTE, Monterrey (05/2008) Ein Debussy mit so viel klanglichem Raffinement ist in diesem Saal nur selten gehört worden, noch dazu in so überlegener Technik, mit poetischem Nimbus und magischer Fingerfertigkeit vorgetragen. ... Neben dem Debussy’schen Schatzkästchen lieferte er eine persönliche und beeindruckende Version der “Bilder einer Ausstellung”, ein echtes Beispiel künstlerischer Reife. Kein Zupfen und Schlagen..., sondern eine reiche Palette an Klangfarben, die Tempi sicher gehandhabt, die Nuancen mit dem besten Gespür gesetzt und ein Sinn für Proportionen, der von Anfang bis Ende überzeugte.
Alejandro Fernández

THÜRINGISCHE LANDESZEITUNG (03/2008) ... die vielen polyphon transparenten Klanggemälde, mit denen der Pianist Johann Sebastian Bach in seiner schöpferischen Eigenart sehr nahe kam.
Hans-Jürgen Thiers

LA VERDAD (02/2007) [Es spielte das Iturriaga Quartett,] … gemeinsam mit einem so feinfühligen und so für Kammermusik begabten Pianisten wie es der junge französische Musiker zu sein unter Beweis stellte.
Octavio De Juan

HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG (05/2006) Er färbte den Klavierklang mit nuanciertem Anschlag und verwandelte ihn in märchenhaft anmutende Bilder. Insgeheim waltete da bereits eine Klavierpoesie, die zwei Chopin Zugaben, eine Mazurka und die f-Moll-Ballade, in Welten der Nachdenklichkeit entrückte.
Ludolf Baucke

BADISCHE ZEITUNG (07/2005) Die Klangphantasie und das geschmackvolle Rubatospiel V-K.s sind geprägt von einer Geschmeidigkeit des Anschlags, die vor allem von einer breiten Palette an Piano-Farben lebt.
Friedrich Sprondel

RZECZPOSPOLITA (08/2004) Ein vollendeter Gedanke und originelle Interpretation, eine tiefe und harmonische Klangfülle sind die Charakteristika des Klavierspieles von Frédéric Vaysse- Knitter, der seine ganze Kunst in der Polonaise op.44, der Nocturn op.48 und der Ballade n° 4 op.52 entfaltet.
Katarzyna Kwiecien

DER BUND BERN (02/2001) Dieser Instrumentalist ist bereits ein ausgewachsener Meister der Nuancen, der souverän gestalteten Übergänge und der geradezu magisch wirkende Fülle von Zwischentönen.
Martin Etter

OBERBADISCHES VOLKSBLATT (11/2000) Ein klar artikuliertes, flexibles, nervöses aber feinfühliges Spiel, das zu einem Pianisten passt, der zweifellos auf dem Höhepunkt seiner Kunst ist.
Juergen Scharf

LE MONDE DE LA MUSIQUE (02/1997) Die Eleganz seines Spiels, seine große Empfindsamkeit, seine spielerische Genauigkeit und die Vielfältigkeit seines Spielens stellen ihn auf die gleiche Stufe mit den angesehensten musikalischen Interpreten.
Michel Le Naour

SCHWARZWÄLDER BOTE (10/1996) Dieser Musiker hat Zeichen echter künstlerischer Reife gezeigt, eine brilliante Verbindung technischer Meisterschaft und eines virtuosen Interpretationssinnes.
Siegfred Kouba